
Workshop: Wie leise Menschen Gehör finden – und laute lernen, Raum zu geben.
Dieser Workshop stärkt Teams, in denen nicht nur die Lautesten gehört werden sollen.
Wir erarbeiten, wie Kommunikation auch ohne Lautstärke funktioniert – mit Achtsamkeit, Präsenz und gegenseitigem Respekt.
Teilnehmende lernen, sich selbstbewusst einzubringen, Feedback wirksam zu geben und Strukturen zu schaffen, in denen jede Stimme zählt.
Ziele:
- Kommunikation verstehen – über Lautstärke hinaus
- Eigene Stärken als leiser oder lauter Mensch nutzen
- Wirksame Gesprächsstrategien erarbeiten
- Teamstrukturen schaffen, die allen Raum geben
Zielgruppe
Führungskräfte, Teams und Mitarbeitende, die in eingefahrenen oder hierarchischen Strukturen arbeiten – oder die erleben, dass Lautstärke immer wieder über Kompetenz gewinnt.
Auch für diejenigen, die innerlich längst gekündigt haben, weil sie sich nicht gesehen, nicht ernst genommen und nicht gehört fühlen.
Und für Unternehmen, die genau diese Menschen nicht verlieren wollen – weil sie wissen, dass dort die Kompetenz sitzt, nicht das Ego.
Ablauf des Workshops
Einstieg: Kommunikationsmuster erkennen
Wir starten damit, typische Kommunikations- und Meeting-Dynamiken sichtbar zu machen.
Gemeinsam analysieren wir, wer im Team leicht Gehör findet und wer schnell überhört wird, und welche unausgesprochenen Regeln die Atmosphäre prägen. Dabei werfen wir auch einen Blick auf subtile Signale: Wer moderiert durch Körpersprache? Wer bestimmt Tempo, Ton und Redeanteile?
Durch kurze Beobachtungsübungen wird klar, welche Muster das Team stärken – und welche es unbewusst ausbremsen.
Praxisinput: Bias verstehen & brechen
Im nächsten Schritt beleuchten wir, wie unser Gehirn Entscheidungen über Aufmerksamkeit trifft – und warum manche Stimmen automatisch mehr Gewicht bekommen als andere.
Wir schauen uns an, welche unbewussten Biases in Gesprächen wirken, wie sie entstehen und weshalb sie in Gruppen so hartnäckig sind.
Dann üben wir konkrete Techniken, um diese Muster in Echtzeit zu unterbrechen, damit Kommunikation ausgewogener und konstruktiver verlaufen kann.
Reflexion & Übung: Präsenz stärken + Allies nutzen
In diesem Teil wird es praktisch: Die Teilnehmenden lernen sofort anwendbare Micro-Strategien, um Präsenz aufzubauen, sich klarer einzubringen und Gesprächsräume aktiv zu gestalten.
Wir arbeiten mit Reframings, Mini-Interventionen und Buddy- bzw. Allies-Techniken, die gerade leisen Menschen helfen, sich gegenseitig sichtbar zu machen und zu unterstützen.
Die Übungen fördern Selbstwirksamkeit und zeigen, dass Wirkung nicht von Lautstärke abhängt, sondern von bewusster Kommunikation.
Transfer: Tools für Alltag & Meetings
Zum Abschluss übertragen wir das Gelernte in den Arbeitsalltag.
Wir entwickeln konkrete Meetingrituale, Entscheidungsformate und Moderationsregeln, die dafür sorgen, dass alle Stimmen Raum bekommen.
Dazu gehören z. B. strukturierte Redephasen, Moderationssignale, Rotationsmodelle und Tools, die Fairness und Beteiligung nachhaltig stärken.
So entstehen Teamstrukturen, die langfristig zu transparenterer Kommunikation und besserem Miteinander führen.
Learnings & Takeaways
Wer euch durch den Workshop führt
Ich bin Janine, Inhaberin von Braincookies Coaching — systemische Coachin, psychologische Beraterin, Führungskraft im Vertrieb und Mentorin bei MentorMe. Als Mutter einer Tochter mit selektivem Mutismus kenne ich nicht nur theoretisch, sondern ganz persönlich, wie es ist, leise zu sein – mit dem Wunsch, wahrgenommen zu werden.
Ich weiß, wie man wirkt, ohne laut zu sein – und wie man gehört wird, ohne sich verstellen zu müssen. Im Workshop „Leise Menschen. Laute Räume.“ begleite ich euch mit wertschätzender Achtsamkeit und systemischem Fokus: Wir schaffen Kommunikationsräume, in denen auch leise Stimmen mitwirken — im Team, in Meetings und im Alltag.




